Der Band basiert auf einer Tagung, die die Internationale Andreas Gryphius-
Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Department Germanistik und Komparatistik
der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vom 20. bis 23. September
2005 in Erlangen durchgeführt hat. Angeregt durch neue kulturwissenschaftliche
Fragestellungen, nehmen die Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen die
Ästhetik komisierender Verfahren in Literatur und Bild des 17. Jahrhunderts in
den Blick. Sie beschäftigen sich mit semiotischen und materialen
Erscheinungsformen des Komischen in unterschiedlichen Textsorten, mit
poetischen und poetologischen Fragestellungen und diskutieren Probleme der
Inszenierung des Komischen sowie Möglichkeiten seiner Grenzbestimmung. Immer
wieder gerät dabei die virulente Frage nach der Rezeption des Komischen ins
Zentrum des Interesses.