Irland vor der Christianisierung: Ériu ist in fünf Provinzen geteilt,
beherrscht vom Volk der Gaeil. In Temair, der Hauptstadt des Mittelreiches
Midhe, befindet sich der Lia Fáil, der Stein des Schicksals. Der Legende nach
macht er das Land uneinnehmbar. Doch die Zeiten glorreicher Schlachten und die
Herrschaft der Gaeil sind vorbei und als der König der Provinz Connacht stirbt,
bleibt der Thron verwaist. Chaos und Hunger herrschen in dem Land, das einst
blühte. Als Connacht von mysteriösen schwarzen Reitern angegriffen wird, ist
die Provinz den Angreifern schutzlos ausgeliefert. Aber dann kehrt Finn, des
Königs einziger Sohn und ehemaliger Führer der Fianna, aus dem mysteriösen
Königreich Tír fa Tonn in seine Heimat zurück. 20 Jahre hatte er dort verbracht
und war doch nicht gealtert, da in dem Reich unter dem Meer die Zeit langsamer
verrinnt. Zusammen mit seiner schönen Frau, einer Prinzessin des Tír fa Tonn,
und vier weiteren Gefährten entschließt Finn sich zu einer gefährlichen Reise
durch Érui, um den Stein von Temair vor den schwarzen Reitern zu retten. Nicht
nur die Übergriffe ihrer Feinde machen ihnen dabei zu schaffen. Allzu bald
macht sich auch unter den Gefährten Misstrauen breit: Ist Laoise tatsächlich
die Tochter eines Druiden oder gehört sie zum Volk der sagenumwobenen Tuatha de
Danaan? Und welche Rolle spielt der schweigsame Oisín für das Schicksal Érius?

