Quelle: Wikipedia. Seiten: 221. Nicht dargestellt. Kapitel: Longisquama,
Protorosaurus, Guarinisuchus, Parareptilien, Batrachotomus, Archosauria,
Sharovipteryx, Rutiodon, Baurusuchus, Phytosauria, Aetosauria, Mesosaurus,
Hylonomus, Crocodylomorpha, Asilisaurus, Choristodera, Procolophonoidea,
Prestosuchus, Sphenodontia, Arizonasaurus, Desmatosuchus, Marasuchus,
Baurusuchidae, Rhynchosauria, Pareiasauridae, Postosuchus, Proterosuchidae,
Archosauromorpha, Erythrosuchidae, Sphenosuchia, Coelurosauravus,
Montealtosuchus, Scleromochlus, Rauisuchidae, Crurotarsi, Captorhinidae,
Bolosauridae, Lepidosauromorpha, Protorosauria, Saltopus, Ornithosuchidae,
Younginiformes, Stagonolepis, Araeoscelidia, Hypsognathus, Lagosuchus,
Ornithodira, Euparkeria, Bradysaurus, Trilophosaurus, Protorothyrididae,
Teratosaurus, Proterosuchus, Euryapsida, Tanystropheus, Lepidosauria,
Simosuchus clarkii. Auszug: Longisquama (lange Schuppe) war eine Gattung
diapsider Reptilien, deren Fossilien in Sedimentgesteinen der mittel- bis
obertriassischen Madygen-Formation im Südwesten Kirgisistans entdeckt wurden.
Eine Anzahl mutmaßlicher verlångerter Schuppen, die am Rücken des einzigen
bekannten Skelettexemplars ansetzten, wird als Anpassung an den Gleitflug
gedeutet. Die triassischen klastischen Sedimentgesteine der Madygen-Formation
sind nahe der Ortschaft Madgyen im Lyailyaksii-Distrikt im åußersten Südwesten
Kirgisistans (Gebiet Batken) an mehreren Stellen aufgeschlossen. Nach
bisherigen Ergebnissen repråsentieren die Gesteine der auf 500 m Måchtigkeit
geschåtzten Abfolge Fluss-und Seeablagerungen, in denen auch einige Kohleflöze
vorkommen. Ausschnitt aus einem Landsat-7-Falschfarbbild. Die Pfeile zeigen
Aufschlüsse der Madygen-Formation an (Bereiche in rosa/pink).Neben Longisquama
hat die Madygen-Formation eine Vielfalt an Makrophyten (Pflanzen-Großfossilien)
und Insekten sowie Knochenfische (einschließlich eines Lungenfisches),
Muscheln, Krebstiere, das Amphib Triassurus, die Therapsiden-Gattung Madysaurus
sowie Sharovipteryx, einen weiteren kleinen Diapsiden, hervorgebracht. Bei
Sharovipteryx und Longisquama, die beide aus den Ton-/Schluffsteinen der
Oberen Grauen Folge der Madygen-Formation stammen, sind die Umrisse des
Körpers sehr detailliert als Abdruck erhalten (Hautschattenerhaltung), so dass
man einzelne Schuppen unterscheiden kann. Das 1970 von Sharov als Longisquama
insignis beschriebene ca. 15 cm lange Teilskelett (PIN 2584/4, Holotypus) ist
das einzige bisher gefundene Skelettexemplar der Gattung. Es umfasst Platte und
Gegenplatte, auf denen ein unvollståndiger Schådel, der Nacken, der vordere
Teil des Brustkorbs, der Schultergürtel, die Vordergliedmaßen sowie
Hautabdrücke am Hals, entlang der Arme und des Rückens erhalten sind. Besonders
auffållig sind långliche blattartige Körperanhångsel, die von der Mittellinie
des Rückens ausgehen. Fünf weitere Exemplare