Quelle: Wikipedia. Seiten: 179. Nicht dargestellt. Kapitel: Steinlaus, Jakob
Maria Mierscheid, Friedrich Gottlob Nagelmann, Rhinogradentia, Edmund
Friedemann Dråcker, Mierscheid-Gesetz, Nasobem, P. D. Q. Bach, Fingierter
Lexikonartikel, Kolbenrückziehfeder, Rudolph Beck-Dülmen, Dihydrogenmonoxid,
Murphys Gesetz, Museum of Jurassic Technology, Hanlon´s Razor, The Complexity
of Songs, Grubenhund, Pauli-Effekt, Gottlieb Theodor Pilz, Apopudobalia,
Slowsort, Cello-Hoden, Bogosort, Pi Digit Generation Protocol, Write-Only-
Memory, Magic Smoke, Ernst August Dölle, A Neglected Anniversary, Reverse
Translatase, Rasselbock, Karl Laupach, NULL-Algorithmus, Kurschatten, PIGPEN-
Therapie, S. B. Preuss, Hendrik Hiwi, Heißköpfiger Nackteisbohrer, Pneumatische
Plastologie, EG-Verordnung zur Einfuhr von Karamelbonbons, Dadophorus von
Salamis, Johann Jakob Feinhals, KKK-Regel, Bau und Leben der Rhinogradentia,
Bronstein-integrabel, Francesco Binomi, Dunkelbirne, Alessandro Binomi,
Rhetograph. Auszug: Der wissenschaftliche Witz ist ein Witz mit Bezug zur
Wissenschaft. Der Begriff ist nicht klar umgrenzt. Er umfasst zumindest eine
Form des Insiderwitzes, die Fachwissen zum Verståndnis der Pointe voraussetzt.
Solche Witze tauchen håufig in wissenschaftlichen Publikationen auf. Das
Vergnügen, den wissenschaftlichen Witz zu entschlüsseln, ist identitåtsstiftend
für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Für - bisweilen auch unfreiwillige -
Meisterleistungen auf diesem Gebiet wird alljåhrlich der Ig-Nobelpreis
verliehen. Eine wichtige internationale Fachzeitschrift sind die Annals of
Improbable Research. Bereits im 17. Jahrhundert wurden wissenschaftliche Witze
in das didaktische Repertoire insbesondere von Jesuiten aufgenommen. Unter den
zeitgenössischen Kabarettisten gibt es einzelne, die in ihren Shows fundierte
wissenschaftliche Betrachtungen anstellen. Vince Ebert tut dies auf
physikalischer Basis, Bernhard Ludwig und Eckart von Hirschhausen auf
medizinischer, jeweils basierend auf ihren einschlågigen Hochschulstudien. Der
österreichische Kabarettist Günther Paal, genannt Gunkl, arbeitet ebenfalls mit
wissenschaftlichen Thesen. So begann unter anderem eines seiner Programme,
nåmlich Wir, schwierig, mit einem Satz Wittgensteins. Jakob Maria Mierscheid,
seit 1979 Hinterbånkler im Deutschen Bundestag Viele wissenschaftliche
Disziplinen kennen fiktive Persönlichkeiten. Håufig handelt es sich dabei um
erfundene Mitglieder des Wissenschaftsbetriebs, denen einzelne Erfindungen oder
Entdeckungen zugeschrieben werden. Beispielsweise soll in der Mathematik ein
Alessandro Binomi der Entdecker der binomischen Formeln sein. Auf den fiktiven
Mathematiker Julius Eigen (alternativ auf Manfred Eigen, einen existierenden
Chemiker) soll die Erfindung des Eigenwerts zurückgehen. Auch die Wahl des
kollektiven Pseudonyms Nicolas Bourbaki, unter dem ein Zirkel führender
Mathematiker der 1930er Jahre eine Lehrbuchreihe veröffentlichte, geht auf
einen Scherz zurück. Ein Professor mit Namen