Matthias Klein befasst sich mit einem wesentlichen Element der
Gesetzespublikation: der Neubekanntmachung von Gesetzen. Ohne die
Neubekanntmachung wäre das Bundesgesetzblatt aufgrund der zahlreichen
Änderungsgesetze aus sich heraus unverständlich und für den normalen
Rechtsadressaten quasi nutzlos. Ausgehend von der staatlichen Pflicht zur
regelmäßigen Gesetzeskonsolidierung untersucht der Autor die Rechtsnatur der
Neubekanntmachung und ordnet sie als einen staatlichen Konsolidierungsakt mit
relativer Verbindlichkeit ein, der das betreffende Stammgesetz auf eine neue
amtliche Textgrundlage stellt. Darüber hinaus beschreibt er ausführlich das
Neubekanntmachungsverfahren, ermittelt die Grenzen der Bekanntmachungserlaubnis
sowie die Rechtsfolgen einer fehlerhaften Neubekanntmachung und stellt die
Rechtsschutzmöglichkeiten umfassend dar. Das Buch enthält insofern neben den
neuen rechtswissenschaftlichen Erkenntnissen auch eine praktische Anleitung für
die mit der Erstellung oder Anwendung der Neubekanntmachung befassten Stellen.

