Quelle: Wikipedia. Seiten: 211. Nicht dargestellt. Kapitel: Süßwasserpolypen,
Olindiidae, Feuerkorallen, Limnomedusae, Hydractiniidae, Obelia, Portugiesische
Galeere, Filifera, Pandeidae, Filigrankorallen, Oceaniidae, Trichydra pudica,
Proboscidactylidae, Candelabridae, Balella mirabilis, Staatsquallen,
Magapiidae, Russellia mirabilis, Bougainvilliidae, Rhysia, Australomedusidae,
Süßwasserqualle, Turritopsis nutricula, Asyncoryne, Halimedusidae, Acaulidae,
Keulenpolyp, Bythotiaridae, Boreohydridae, Leptomedusae, Erenna, Capitata,
Eucodonium brownei, Ptilocodiidae, Eudendriidae, Rhopalonematidae,
Clathrozoella, Rathkeidae, Tubiclavoides striatum, Trachylinae, Aequorea
victoria, Boeromedusa auricogonia, Jeanbouillonia maserati, Niobia
dendrotentaculata, Cytaeididae, Protiaridae, Stachelpolyp, Ptychogastriidae,
Transgener Süßwasserpolyp, Narcomedusae, Geryonia proboscidalis, Segelqualle,
Halicreas minimum, Trachymedusae, Geryoniidae, Halicreatidae, Botrynema
ellinorae, Botrynema brucei, Petasidae, Aglantha digitale, Grüne Hydra,
Nesselfarne. Auszug: Süßwasserpolypen (Hydra) sind eine Gattung aus der Klasse
der Hydrozoen (Hydrozoa), die zum Stamm der Nesseltiere (Cnidaria) gehören.
Süßwasserpolypen werden je nach Art bis zu 3 cm groß und besiedeln Süß- und
Fließgewåsser, in Ausnahmefållen auch Brackwasser. Die Gattung Hydra ist die
einzige Gattung der Familie Hydridae. In Europa kommen mindestens 5 Arten der
Gattung vor, zum Beispiel Hydra vulgaris (Gemeiner Süßwasserpolyp) oder Hydra
viridissima (Grüne Hydra; die grüne Fårbung rührt von mit Hydra symbiontisch
lebenden Chlorella-Algen her). Hydra findet sich bisweilen in Aquarien und wird
oft erst dann bemerkt, wenn sie sich aufgrund erhöhten Nahrungsangebots heftig
vermehrt. Die Vertreter der Gattung und Familie leben als solitåre Polypen; es
wird kein Medusenstadium und auch keine Gonophoren mehr gebildet. Sie besitzen
einen Kranz hohler filiformer Tentakeln um den Mundkegel herum. Der untere Teil
des Polypen weist eine Fußscheibe auf. Es kommt sexuelle und asexuelle
Fortpflanzung vor. Die Geschlechtsprodukte entwickeln sich direkt in
warzenartigen Vorsprüngen in der Epidermis des Polypen, die månnlichen im
oberen Teil des Polypen, die weiblichen im unteren Teil. Die ungeschlechtliche
Fortpflanzung erfolgt durch Knospung, Långs- oder Querteilung. Befruchtete Eier
können sich mit einer Schutzhülle umgeben und långere Zeit überdauern, bevor
der kleine Polyp schlüpft. Es kommen vier Typen von Nesselzellen vor:
Stenotelen, Desmoneme, atriche und holotriche Isorhizen vor. Die Körperwand des
Süßwasserpolypen bzw. Hydra besteht aus drei Schichten: der Außenhaut
(ektodermale Epidermis), der Innenhaut (Entodermale Gastrodermis) und einer
gallertartigen Stützmatrix, der sogenannten Mesogloea, die abgesehen von
Nervenzellen, zellfrei ist. Ektoderm und Entoderm werden jeweils von Zellen
gebildet. Im Ektoderm finden sich Sinnes- oder Rezeptorzellen, die
Umgebungsreize wie leichte Wasserströmungen oder chemische Reize aufnehmen und
die Information über einen Fortsatz zu